Kunstaktionen Buir

Kunst in Buir I: Unterführung am Bahnhof

Graffiti, Schmutz und manchmal auch üble Gerüche: Das ist das, was Bahnreisende erwartete, wenn sie die Gleise am Buirer Bahnhof unterquerten.

Mitte November 2024 wurde die Unterführung neu gestaltet. Neben anderen Gebäuden des Ortsteils Buir und der gesamten Stadt Kerpen fanden auch unsere Lutherkirche und das evangelische Gemeindehaus ihren Platz und tragen dazu bei, dass die Unterführung nun schöner und angenehmer wirkt.

Die fertige Kunst wurde mit einem Schutzlack überzogen, so dass Graffiti, die über die Bilder gesprüht werden, auch wieder entfernt werden können. Schade, dass die ersten solcher Graffiti nicht lange auf sich warten ließen.

Trotzdem freut es uns, als lebendiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in Buir und Kerpen wahrgenommen zu werden.

           Foto: Anja Georg


Kunst in Buir II: Kreatives Projekt zur Schöpfungsgeschichte

Die Buirer Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Schöpfungsgeschichte aus dem ersten Buch Mose (Genesis) auseinandergesetzt. Die biblische Erzählung beschreibt, wie Gott in sieben Tagen die Welt erschuf, vom Licht über die Pflanzen und Tiere bis hin zum Menschen. Den siebten Tag „brauchte“ er eigentlich nur, um sich auszuruhen. Nur? Auch heute noch ist der siebte Tag der Woche in dieser Weise bedeutsam.

Angeregt durch diese kraftvolle Erzählung schufen unsere sieben Konfirmandinnen und Konfirmanden mit kreativer Unterstützung unserer Presbyterin Hildegard Meisen eine beeindruckende Serie von Gemälden. Jedes Bild illustriert einen der sieben Schöpfungstage und bringt die individuellen Gedanken und Perspektiven der Jugendlichen zum Ausdruck.

Von der ersten Idee bis zum letzten Pinselstrich waren die Konfis mit großer Begeisterung dabei. So entstand eine lebendige und farbenfrohe Darstellung der Schöpfung, die nicht nur die biblische Geschichte widerspiegelt, sondern auch die Kreativität unserer jungen Gemeindemitglieder sichtbar macht.

Für uns war das Grund genug, unseren Empfang nach dem ersten Gottesdienst im neuen Jahr 2025 als Vernissage zu gestalten. Aus dem Kirchenkaffee wurde kurzerhand ein Sektempfang. Alle GottesdienstbesucherInnen und Interessierten konnten mit einem Glas Sekt (gerne auch alkoholfrei) auf das neue Jahr anstoßen und sowohl untereinander als auch mit den Künstlerinnen und Künstlern, den Buirer Konfis, ins Gespräch kommen.

           Fotos: Ulrich Lambertz